zweifelhaft-herzlos:
Lief durch die Straßen. Mein Gesicht - ausdruckslos. Ich konnte nicht lächeln, es fühlte sich so falsch an. Meine Augen füllten sich mit verräterischer Substanz. Meine Umgebung verschwamm. Alles was ich sah, war eine Welt voller Scherben. Da war ich, die Zerbrochene. Ich lief weiter, egal ob ich etwas sah oder nicht. Dutzend Tränen kullerten meine Wange hinunter, wortlos. Mochte niemanden ansehen. Wollte nur sterben. Einfach geh'n. Ein paar Minuten war ich jetzt schon unterwegs. Niemand der da ist.. die bittere Erkenntnis, dass ich alleine bin, kehrt zurück. Irgendwann vernahm ich pfiffe. Ich schaute mich nicht um. Ignorierte sie. Nicht jetzt. Nein, dazu bin ich kaputt. Arschlöcher, verdammte Lügner. Vielleicht hätte ich sie im nächsten Moment angeschrien. Vielleicht wäre ich aber auch nur kläglich vor ihnen zusammen gebrochen. Ich konnte nicht mehr. Meine Füße schleppten mich irgendwie nach Hause. Dann war ich daheim, allein. Voller Angst und Scham. Vielleicht sollte ich gehen, vielleicht sollte ich bleiben. Vielleicht ist viel zu deutlich.